Wenn ein Konflikt bleibt – auch wenn du ihn allein tragen musst.
Manche Konflikte lassen sich gemeinsam besprechen. Andere bleiben offen, weil ein Gespräch nicht möglich ist – oder weil du selbst noch nicht weißt, was du eigentlich willst.
Damit musst du nicht einfach weiterleben, ohne hinzuschauen. Oft beginnt Klärung damit, die eigene Geschichte und die verschiedenen Stimmen in dir ernst zu nehmen.
Wenn es in dir selbst zum Konflikt wird.
Innere Konflikte zeigen sich selten als klare Frage. Meistens sind es zwei Seiten, die gleichzeitig recht haben.
Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung
und findest keine Richtung.
Du weißt, was von dir erwartet wird
aber nicht, was du selbst willst.
Du möchtest etwas verändern
und hast gleichzeitig Angst vor den Folgen.
Du trägst Verantwortung für andere
und verlierst dabei die eigenen Bedürfnisse aus dem Blick.
Du gerätst immer wieder in ähnliche Konflikte
oder reagierst anders, als du eigentlich möchtest.
Keine Stimme muss verstummen.
Es geht nicht darum, eine Seite in dir zum Schweigen zu bringen. Jede hat einen Grund. Wenn du verstehst, worum es den einzelnen Stimmen geht, lässt sich abwägen, statt nur hin und her zu schwanken.
Nicht jeder Konflikt lässt sich gemeinsam klären.
Manchmal fehlt die zweite Seite. Das macht den Konflikt nicht kleiner – er bleibt bei dir.
Zum Beispiel
- Die andere Person möchte nicht reden.
- Ein Gespräch ist immer wieder gescheitert.
- Der Kontakt ist abgebrochen oder die Person ist nicht mehr erreichbar.
- Ein Mensch ist verstorben und wichtige Fragen sind offen geblieben.
- Du beschäftigst dich lange mit etwas, das gesagt oder getan wurde – oder mit etwas, das nie ausgesprochen wurde.
Auch wenn ein Konflikt mit einem anderen Menschen nicht mehr gemeinsam geklärt werden kann, muss die eigene Auseinandersetzung damit nicht enden.
Deine Perspektive lässt sich bearbeiten, auch ohne die andere Person: das Erlebte einordnen, widersprüchliche Gefühle und offene Fragen anschauen, herausfinden, wie du selbst damit weiterleben möchtest.
Das ist keine Mediation – dazu bräuchte es die andere Seite. Und es ist keine Psychotherapie. Ich verspreche weder einen Abschluss noch Versöhnung oder Vergebung. Es geht um deinen eigenen Umgang mit dem, was ungelöst geblieben ist.
Was in der gemeinsamen Arbeit möglich wird.
Die Begleitung folgt keinem festen Ablauf. Je nach Situation kann daraus werden:
- die Situation und die eigene Geschichte sortieren
- unterschiedliche innere Stimmen und Bedürfnisse wahrnehmen
- unausgesprochene Fragen und Erwartungen betrachten
- verschiedene Sichtweisen auf das Geschehen erkunden
- herausarbeiten, was heute noch offen ist und was sich nicht mehr ändern lässt
- mögliche nächste Schritte entwickeln
Nicht jeder dieser Punkte ist in jeder Situation sinnvoll, und keiner davon ist ein zugesichertes Ergebnis. Was wir tun, entscheidet sich an deiner Situation – nicht an einem Programm.
Entscheidungen trifft man nicht nur mit dem Kopf.
Wer Führung übernimmt, trägt widersprüchliche Erwartungen mit sich herum: die des Unternehmens, die des Teams, die eigenen. Entscheidungen fallen selten so eindeutig aus, wie sie nach außen vertreten werden müssen.
Dafür einen Ort zu haben, an dem das offen sortiert werden kann, macht einen Unterschied – gerade dann, wenn im Arbeitsalltag niemand dafür zuständig ist.
Das Angebot ist nicht auf Führungskräfte beschränkt. Innere Konflikte brauchen keine Rolle, um belastend zu sein.
Typische Themen
- Entscheidungen, die sich nicht gut anfühlen, aber richtig sind – oder umgekehrt
- Loyalitätskonflikte zwischen Team, Leitung und eigener Überzeugung
- Erwartungen, die sich gegenseitig ausschließen
- Die Frage, wie du in deiner Rolle handeln willst – nicht nur, wie du handeln sollst
So starten wir.
Wir schauen zunächst gemeinsam auf deine Situation und darauf, was dich beschäftigt. Du musst noch nicht wissen, worum es im Kern geht oder was du erreichen möchtest. Welche Form der Begleitung sinnvoll ist, klären wir danach – nicht vorher.
Einzelbegleitung
Wir arbeiten zu zweit an deiner Situation – so oft und so lange, wie es sinnvoll ist.
Gruppenangebote
Arbeit in kleiner Runde mit Menschen, die ähnliche Fragen mitbringen.
Führungsteams
Begleitung von Menschen, die gemeinsam Verantwortung tragen und ihre Rollen klären wollen.
Offener Punkt: Format (vor Ort, online), Dauer und Konditionen des Erstgesprächs sind hier noch zu ergänzen.
Du musst noch nicht wissen, wie die Lösung aussieht.
Es reicht, wenn du sagen kannst, dass dich etwas beschäftigt. Den Rest schauen wir uns in Ruhe gemeinsam an.
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